Wetter Intensität Score
Der WIS bündelt Warnlage, Dynamik, Messwerte und Entwicklung zu einem schnellen Lagewert. Er ersetzt keine amtliche Warnung, hilft aber beim Einordnen.
LeWetter
Kurze Einordnungen für Begriffe, die in Warnungen, Streams und Wetterlagen immer wieder auftauchen.
Der WIS bündelt Warnlage, Dynamik, Messwerte und Entwicklung zu einem schnellen Lagewert. Er ersetzt keine amtliche Warnung, hilft aber beim Einordnen.
Eine amtliche Warnung beschreibt erwartete Gefahren, betroffene Gebiete und den Zeitraum. Entscheidend sind Warnart, Warnstufe und konkrete Handlungsempfehlungen.
Die Stufe zeigt, wie ernst die erwartete Lage ist. Markant bedeutet aufmerksam bleiben, Unwetter erfordert klare Vorsicht, extreme Unwetter sind seltene Ausnahmelagen.
Ein Livestream wird relevant, wenn Warnlage, Radar, Messwerte oder Modelltrends zusammen eine Lage ergeben, die laufend eingeordnet werden sollte.
Die Temperatur sinkt nachts nicht unter 20 °C. Das ist besonders belastend, weil Gebäude und Körper kaum abkühlen.
Ein Tag, an dem die Höchsttemperatur 25 °C erreicht oder überschreitet.
Ab 30 °C wird Hitze deutlich relevanter, vor allem bei Sonne, wenig Wind und hoher Luftfeuchtigkeit.
Je höher der Taupunkt, desto mehr Feuchte steckt in der Luft. Hohe Taupunkte machen Hitze drückender und Gewitter energiereicher.
Eine Gewitterzelle ist ein Bereich mit kräftiger Aufwärtsbewegung, Schauern, Blitz und Donner. Sie kann kurzlebig sein oder sich weiter organisieren.
Eine besonders langlebige Gewitterform. Sie kann großen Hagel, schwere Sturmböen, Starkregen und selten auch Tornados bringen.
CAPE beschreibt vereinfacht, wie viel Energie für Aufwinde vorhanden ist. Hohe Werte allein reichen aber nicht, die Lage muss auch ausgelöst werden.
Starke Scherung kann Gewitter besser organisieren. Dadurch steigt das Risiko für langlebige Zellen, Hagel oder kräftige Böen.
Je stärker und organisierter ein Gewitter ist, desto eher können größere Hagelkörner entstehen.
Eine Unwetterwarnung bedeutet, dass die erwarteten Begleiterscheinungen deutlich gefährlicher sind als bei normalen Wetterwarnungen.
Starkregen kann lokal schnell für vollgelaufene Straßen, Keller oder Unterführungen sorgen, auch wenn der Ort daneben kaum betroffen ist.
Hier ist weniger der einzelne Schauer entscheidend, sondern die Summe über viele Stunden. Flüsse und Böden reagieren dann zunehmend.
Schauer kommen und gehen meist schneller als flächiger Regen. Sie können aber kurzzeitig kräftig ausfallen.
Nowcasting nutzt aktuelle Daten wie Radar, Blitzortung und Messwerte, um die direkte Entwicklung besser einzuschätzen.
Eine Böe ist ein kurzer Windstoß. Bei Gewittern können Böen deutlich stärker sein als der normale Wind.
Sturmböen können Äste abbrechen, Gegenstände bewegen und im Verkehr gefährlich werden.
Orkanböen sind sehr gefährlich und können auch abseits von Gewittern größere Schäden verursachen.
Ein Downburst kann am Boden schwere Böen erzeugen. Die Schäden wirken manchmal tornadoähnlich, entstehen aber anders.
Ein Frosttag liegt vor, wenn die Tiefsttemperatur unter 0 °C fällt. Glätte kann dann schnell ein Thema werden.
Die Temperatur bleibt auch tagsüber unter dem Gefrierpunkt. Schnee und Eis tauen dann kaum an.
Unterhalb der Schneefallgrenze fällt eher Regen oder Schneeregen, oberhalb eher Schnee. Sie kann sich während einer Lage schnell verschieben.
Bei starkem Wind kann Schnee Straßen und Wege trotz geringer Neuschneemenge zusetzen.